Posaunenchor Kreuzkirche

Entstehung1

Der Posaunenchor in der Kreuzkirche besteht seit dem 20. 9. 1971. Unter der Leitung von Klaus Katsch fanden sich junge Leute, um das Lob Gottes mit der Posaune zu verkündigen. Es war eine kleine Schar von sieben Bläsern und Bläserinnen. Zu unserer großen Freude fand der Posaunendienst bei der Gemeinde Zuspruch. Bald stellten sich neue Bläser ein. Heute zählt unser Chor 13 aktive Bläser, darunter sind acht junge Frauen.Der Posaunenchor trifft sich jeden Montag zur Übungsstunde. Etwa einmal im Monat blasen wir zum Gottesdienst. Bei Gemeindefesten und Gemeindeausflügen ist der Posaunenchor immer dabei. Durch seine lauten Klänge lassen sich alle gut zusammenhalten und -rufen. Oft bringen wir alten Gemeindegliedern zu besonderen Ehrentagen ein Ständchen. Besonders in der Adventszeit sind wir viel unterwegs, Kranke und Alleinstehende mit einem Posaunengruß zu erfreuen. Dabei erreichen wir auch viele Menschen, die abseits stehen. Viele Einsätze sind auch in Nachbargemeinden gefragt. Der Chor zeigt eine gute Einsatzbereitschaft. Besonders unsere Bläser sind außerordentlich eifrig und fehlen ganz selten. Die Gemeinschaft im Chor wird durch regelmäßig gesellige Abende gestärkt. Dazu sind die Ehepartner mit eingeladen. In den letzten Jahren wurden Chorfahrten organisiert. Sie führten uns nach Bad Schandau, Bansin, Reinhardsdorf, Lückendorf und Wanzka. Hierzu waren die ganzen Bläserfamilien eingeladen. Verbunden wurden diese Fahrten mit Posaunengottesdiensten am Ort. So mancher Bläser ging durch unsere Reihen. Einige gaben auf, etliche sind verzogen, doch kamen immer wieder Bläser hinzu. So sei unserm Herrn Jesus Christus Dank gesagt dafür, dass wir immer blas- und einsatzfähig waren. Möge der Chor auch weiterhin wachsen und gefestigt bleiben zur Ehre Gottes. (Klaus Katsch)

Die Zeiten ändern sich (ab 1990)

Der Posaunenchor unter der Leitung von Klaus Katsch feierte am 25. September, im 75. Jubiläumsjahr der Kreuzkirche 2011, sein 40 jähriges Bestehen. Der Chor blühte auf und wuchs von 13 auf 23 Bläser. Die Dienste mit dem Chor wurden größer und anspruchsvoller. Chorschulungen in Gussow, Mahlsdorf und auf Freizeiten wurden von den Bläsern besucht. Regelmäßige Dienste im Gottesdienst machten viel Freude. Unsere Jahresfeste waren in der Gemeinde immer besondere Höhepunkte. Auch die Mitwirkung an den Kirchentagen waren immer ein Highlight. Besonders beim ersten ökumenischen Kirchentag in Berlin zur Nacht der Bläser mit einem Soloauftritt unseres Chores mit dem Liedgut „Betet Gott an“ im Jahr 2001. Zum Kölner-Kirchentag 2007 übernahmen wir die Gestaltung des Begegnungstages in Wesseling auf den spanischen Treppen am Rhein. Danach erfolgte der erste deutsche Posaunentagin Leipzig mit 16.000 Bläsern 2008 und die Teilnahme an den Gnadauer Bundesposaunenfesten in Mannheim, in Baunatal, Dresden.Posaunenchorfahrten waren immer ein besonderes Erlebnis. Eckhard Ditten organisierte 2008 eine Fahrt nach Tschechien. Dort hielten wir Konzerte in Franzessbad und Marienbad ab. Das öffentliche Blasen auf den Friedhöfen zum Ewigkeitssonntag ist ein Muss. Die Mitwirkung am Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt in der Christuskirche ist auch für uns immer wieder eine gewollte Herausforderung. Alle Jahre wieder am Samstag vor dem vierten Advent besuchen wir die älteren und kranken  Gemeindeglieder und bringen ihnen Ständchen. Der Höhepunkt in jedem Jahr ist die Bläsermusik zur Heiligen Nacht um 22.00 Uhr. Als Chor wollen wir Gottes Wort in die Welt bzw. nach Mahlsdorf hinausposaunen, möge Jesus Christus diesen Dienst weiterhin segnen. (Klaus Katsch, Chorleiter)

 

  • 1. Aus der Festschrift "75 Jahre Ev. Kreuzkirche Mahlsdorf"
Terminregel: 
Jeden Montag um 19:30 Uhr.