Besser hören, besser verstehen

Erinnern Sie sich an Gottesdienste, bei denen Sie konzentriert zugehört, aber nichts verstanden haben? "Da verstehe ich ja sowieso nichts?"
Wir wollen das ändern. Bei einer Schwerhörigkeit für hohe Töne ist das Verstehen vor allem für Konsonanten (z. B: S) gestört. Beispiel: Der Predigttext lautet: „So soll die Seele selig sein." Bei dieser Schwerhörigkeit hören Sie, wenn das" s" fehlt :„ O, oll, die, eele, elig, ein" und können den Inhalt nicht verstehen. Entsprechend dem Grad der Schwerhörigkeit sind Hörgeräte notwendig.

Moderne Hörgeräte besitzen eine T-Spule, die in der Lage ist, die Signale/Töne einer Induktionsanlage direkt und störungsfrei auf das Hörgerät zu übertragen. In der Alten Pfarrkirche wurde im Oktober 2014 eine Akustikanlage mit Mikrofonen sowie eine solche Induktionsanlage eingebaut. In der Kreuzkirche ist eine Verstärkeranlage bereits installiert und der Einbau einer Ringschleifen- oder Induktionsanlage ist vorgesehen. Die Induktionsanlage gewährleistet Schwerhörigen barrierefreie Informationen. Das bedeutet: in der Kirche schalten Sie das Hörgerät auf „T" kein Zusatzgerät ist notwendig, der Sitzplatz ist unabhängig und die Qualität von Ton und Musik im Gottesdienst sind gebessert. (Dr. Regina Wiedenhaupt)