Blasen will geübt sein

Seit fast 40 Jahren treffen sich alljährlich im Frühjahr Bläser des Gemeinschaftswerkes Berlin-Brandenburg und aus Kirchengemeinden zu einem Bläserschulungswochenende in Gussow im Landheim der Berliner Stadtmission. Das hat inzwischen Tradition. Zum Teil stoßen Bläser in dritter Generation aufeinander. Angemeldet hatten sich in diesem Jahr 77 Dauerteilnehmern. Unser Mahlsdorfer Posaunenchor war mit 18 Personen vertreten, wovon 11 Bläser waren.

Wenn die alle mit ihren Instrumenten loslegen, dann geht die Post ab. Organisiert wird diese Veranstaltung seit 18 Jahren von Helga Katsch. Die musikalische Leitung lag in den Händen von LPW Karl-Heinz Meise. Um die sechs Anfänger kümmerte sich Klaus Katsch. Es waren diesmal auch viele Jugendliche mit dabei, sodass große Hoffnung besteht, dass diese gute Arbeit im Reich Gottes weitergeht. Es ist nämlich nicht leicht, Töne, Rhythmus, Lautstärke und Harmonie auf einen Nenner zu bringen. Aber irgendwie geht es dann doch und der Rest muss zu Hause im heimischen Chor weiter geübt werden. Im Vordergrund standen die Stücke für den Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden. Aber bei aller Arbeit und Konzentration erleben wir immer auch Freude, Spaß und im wahrsten Sinne des Wortes Sonne drinnen und draußen, denn alle sind mit Feuereifer dabei. Und Feuer gibt es abends – beim Lagerfeuer. Hinzu kommt, dass das Landheim ja direkt am Dolgensee liegt, umgeben von viel Wald, und somit in den Pausen Zeit für kleine Spaziergänge bleibt sowie für ausgiebiges Toben und Fußballspielen der Kinder und Jugendlichen. Abends gibt es immer ein gemütliches Beisammensein mit Zeit zur Begegnung und für gute Gespräche. Jetzt freuen wir uns schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: Blasen in Gussow!

 

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