Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (Oktober 2015)

Im Oktober traf sich der Gemeindekirchenrat am Großväter See zu seiner jährlichen Rüstzeit. Das Wochenende bot Gelegenheit, konzentriert über das „Ehrenamt“ nachzudenken. Hier eine Zusammenfassung der Thesen, die auch die Diskussionsgrundlage für unsere Gemeindeversammlung im November bilden.  

Thesen zum Ehrenamt in der Evangelischen Kirchengemeinde Mahlsdorf

„ ... und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede“ (1.Kor 12,28).

  • Die Arbeit in der Gemeinde betrifft deren Leitung, die Verkündigung des Evangeliums und die Gemeindediakonie. Wir arbeiten darin als Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche auf Augenhöhe.
  • Im Ehrenamt gilt Freiwilligkeit bei der Übernahme eines Amtes. Mit der Übernahme gehen wir eine gegenseitige Verpflichtung ein. Sie wird öffentlich gemacht durch Einführung in einem Gottesdienst oder Beauftragung durch den Gemeindekirchenrat. Die Verpflichtung ist gebunden an die Amtszeit. Mit dem Gemeindekirchenrat können Befristungen von Ämtern vereinbart werden.
  • Im Ehrenamt ist man im Namen der Gemeinde relativ selbständig und eigenverantwortlich tätig und dem Gemeindekirchenrat zur Rechenschaft verpflichtet.
  • Wir sind einander verbunden und geben einander Rückhalt durch Gebet, persönliche Ansprache, Weiterbildung, aber auch durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln und Versicherungsschutz. Für die Verwendung der finanziellen Mittel gibt es in unserer Kirchengemeinde Richtlinien.
  • In unserer Arbeit wachsen wir aneinander und achten darauf, niemanden zu überlasten oder zu überfordern.

(Dr. Heidelore Köckert, Vorsitzende des GKR)

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