Einleitung zum Gemeindebrief August /September 2020

Liebe Gemeinde!

Von Martin Luther gibt es die schöne Anekdote, dass er in Wittenberg aus dem Fenster seines Hauses herausschaut und unten geht der Teufel vorbei. Er bleibt bei der Haustür stehen, klopft und ruft hinauf: „Wohnt hier der Doktor Luther?“ Darauf der Reformator vom Fenster oben: „Nein, nein! Der Doktor Luther ist schon lange gestorben.“ – „Ja, wer wohnt denn jetzt hier in diesem Haus?“ will der Teufel wissen. Darauf die Antwort von oben: „Hier wohnt der Herr Jesus Christus!“ Worauf der Teufel seinen Schwanz eingezogen und sich flugs davon gemacht haben soll.

Andacht zum 9. Sonntag nach Trinitatis am 9. August 2020

Hinweis

Die Andacht starten Sie entweder in dieser Seite direkt im Bild oder auch in einem separaten Fenster als Youtube-Video.
Ältere Andachten stehen unter Glauben/Andachten.

 

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Offene Alte Pfarrkirche in Mahlsdorf (Mitte)

Seit April ist die Alte Pfarrkirche in Mahlsdorf wieder jeden Sonntags und Mittwoch von 11 Uhr bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.
Die Kirche liegt auf der Hönower Straße zwischen der S-Bahn Mahlsdorf und dem Gutshaus Mahlsdorf, dem bekannten Gründerzeitmuseum, umgeben von dem Mahlsdorfer Friedhof. Sie ist einer der ältesten Dorfkirchen Berlins aus dem 13. Jahrhundert. Ihr sorgfältig restaurierter Altar zeichnet sich durch seinen floralen Schmuck aus.
In der Kirche erwarten Mitglieder der Gruppe „Offene Kirche“ die Besucher und beantworten ihre Fragen. Daneben werden regelmäßig Friedhofsführungen veranstaltet.
Die Kirche bietet aber auch  Raum zur Andacht und  zum Innehalten.
In diesem Jahr kann eine Ausstellung von Barbara Gerasch, „100 Alte“, besichtigt werden. 100 Porträts alter Menschen  auf einem goldenen Hintergrund laden zum Nachdenken ein. Leider mussten alle Veranstaltungen, die wir um diese Ausstellung geplant hatten, wegen der Corona- Pandemie abgesagt werden.

Die Kirche bietet aber auch Raum zur Andacht und zum Innehalten.

Abschied von dem Ehepaar Passauer

Jutta Passauer und Pf. Thomas Passauer werden aus Mahlsdorf wegziehen. Es gibt Grund genug an beide im Gemeindebrief zu erinnern und Sie mit den besten Wünschen aus unserer Gemeinde zu verabschieden. Als Thomas Passauer 2007 mit und in unserer Gemeinde Geburtstag gefeiert hat, wählte er Psalm 103 für die Andacht.

Psalm 103,2: Lobe den Herren, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herren, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Unter dieser Überschrift singt der Psalm vom Leben und vom Sterben, von Krankheit und von Heilung, von Ankunft und von Abschied. Ganz unbeschwert kann der Psalm von der Wahrheit unseres Lebens sprechen. Von Bedrohung und von Heilung, vom Ende und von den vielen schönen und fröhlichen Jahren des Lebens. Der Psalm stellt beides zusammen und macht beides selbstverständlich. Unser Leben vergeht. Gottes Gnade aber gilt.

Danke an Bernhard Farenholtz für 20 Jahre Chor in Mahlsdorf-Süd

Bernhard Farenholtz

Kirchenchor mit Bernhard Farenholtz war anders als andere Kirchenchöre. Es war ein Chor(er)leben. Die Proben bezeichnete Bernhard oft als „Chorparty“.  Sie begannen mit Auflockerungen, Rhythmusübungen und Einsingen. Geschlossen wurde mit dem Segen, der uns noch einmal der Gemeinschaft vergewisserte. Und dazwischen wurde zwei Stunden intensiv geprobt. Es konnte teilweise sehr anstrengend für beide Seiten werden. Denn die Stücke von Heinrich Schütz bis in die moderne Musik von heute, eine Bandbreite der Chorliteratur aus vier Jahrhunderten, gern nicht nur vierstimmig, waren anspruchsvoll und verlangten uns Sängerinnen und Sängern viel ab. Aber wir wuchsen daran. Im Anschluss an die Proben saßen wir noch in mehr oder weniger großer Runde zusammen und sprachen miteinander über Tagesthemen, Probleme und die Merkwürdigkeiten des Lebens. Zu Beginn dieser Runden wurden die jeweiligen Geburtstagskinder gefeiert, die zumeist zu einem kleinen Umtrunk einluden. Diese Runden endeten mit dem gemeinsamen „Grölen”, was aber entgegen dem Wortsinn die Pflege kultivierten Chorgesangs war. So war jeder Probenabend tatsächlich eine Art Party.

Der Kirchenchor im Theodor-Fliedner-Heim hat sich in den zurückliegenden 20 Jahren mit Bernhard Farenholtz zu einer aus der Kirchenmusik unserer Gemeinde nicht mehr wegzudenkenden Einrichtung entwickelt. Die Auftritte zu Gottesdiensten und anderen Gemeindeanlässen wurden von Bernhard akribisch vorbereitet und choreografiert, teils auch mit verschiedenen Aufstellungen im Theodor-Fliedner-Heim, denn diese Kirche ist akustisch problematisch für einen Chor. Dennoch waren diese immer ein Höhepunkt für den Chor und die Gemeinde. Oft dankte die Gemeinde mit spontanem Applaus.

Bericht aus dem GKR (Dezember 2019 – Juni 2020)

Der Gemeindekirchenrat (GKR) hat nach der GKR-Wahl im November 2019 erstmalig im Dezember 2019 in neuer Zusammensetzung getagt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hat sich der GKR neu konstituiert. Zum Vorsitzenden wurde Pfarrer Jabs gewählt und zum Stellvertreter Dr. Hübener. Weiterhin wurde die Mitarbeit der GKR-Mitglieder in den einzelnen Ausschüssen festgelegt (z.B. Öffentlichkeit, Kindergarten, Bau und Grundstücke, Finanzen, Kreissynode, …). Beschlüsse wurden u.a. gefasst zum finanziellen Jahresabschluss 2018 und zum Kollektenplan Februar/März 2020.

Gemeindekreis: 

MUSIK TUT GUTES

Musik tut GutesMusik tut gut + Geben tut gut = MUSIK TUT GUTES

Konfirmanden

Ihr seid nicht allein. Das Zusammenkommen ist derzeit erschwert. Es gibt vielfältige Informationen für Konfirmanden auch im Internet. Und in normalen Zeiten treffen wir uns wieder zum Konfirmandenunterricht und anderen gemeinsamen Veranstaltungen in den Räumen unserer Kirchengemeinde.

Sommergedanken über Gott und das Dienen

SommergedankenWer dient im Gottesdienst eigentlich wem? Warum feiern wir Gottesdienst und tun es dann doch nicht? Und: Braucht mich Gott im Gottesdienst?

Das Zentrale meiner Arbeit ist es, Jugendlichen die Dimensionen des christlichen Glaubens und ihrer eigenen Identität aufzuzeigen. Das passiert in Schulungen, Freizeiten, Veranstaltungen, manchmal nebenbei, in Konventen und oft in den Konfi-Kursen. Angestoßen durch den Konfirmanden-Vorstellungsgottesdienst (Kurs 2019-2021) in Oberspree-West, möchte ich meine Gedanken mit Ihnen teilen.

Gottesdienst und Konfis – das ist schon länger ein spannender Prozess.  Was braucht ein Konfi für die Kontaktaufnahme mit Gott? Was brauche ich, um mit Gott im Gottesdienst in Kontakt zu kommen? Ist es überhaupt mein Ziel, wenn ich mich entscheide, in den Gottesdienst zu gehen? Hängt meine Entscheidung nicht meistens von der Sympathie gegenüber der/des Predigenden ab. Oder vom Thema – oder von der liturgischen Form – oder vielen anderen Kleinigkeiten.

Christenlehre

Stundenplan für Christenlehre (nicht in den Ferien):

Alte Pfarrkirche (Mitte)

  • 1. bis 6. Klasse, montags 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Theodor-Fliedner-Heim (Süd)

  • 1. bis 3. Klasse, dienstags, 16.00 Uhr
  • 4. bis 6. Klasse, dienstags, 17:00 Uhr

Kreuzkirche (Nord)

  • 1. + 2. Klasse, donnerstags, 15.15 Uhr
  • 3. + 4. Klasse, donnerstags, 16.15 Uhr
  • 5. Klasse, donnerstags, 17.15 Uhr
  • 6. Klasse, donnerstags, 14:15 Uhr

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