Kirchen in der Region

Kirchen in unserer Region -Die Dorfkirche in Gielsdorf

Fast wie eine Trutzburg, mit dicken Mauern wehrhaft wirkend, thront die Gielsdorfer Kirche auf einem Hügel mitten im Ort. Von dem in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Gutshof blieb allein ein sorgfältig restaurierter Uhrenturm. Der Name des Dorfes geht auf eine Siedlerfamilie Giselbert zurück, die im Zuge der Landnahme im 13. Jahrhundert den askanischen Markgrafen nach Brandenburg gefolgt war. Die Kirche gehört zu den ältesten auf dem Barnim, ein Feldsteinquaderbau, errichtet zwischen 1225 und 1250, klar gegliedert in Schiff, eingezogenem Chor und halbrunder Apsis.

Kirchen in unserer Region - Die Kirche in Fredersdorf bei Strausberg

Die Fredersdorfer Kirche wurde 1708/1709 erbaut, nachdem im Dreißigjährigen Krieg Ort und Kirche verwüstet worden waren. Hans Siegmund von Görtzke, dem Fredersdorf und Vogelsdorf 1693 als Erbe zugefallen waren, ließ den rechteckigen Saalbau mit vierseitigem Chorabschluss im Osten und eingesetztem Turm im Westen noch vor dem Bau seines Schlosses (1712) errichten. Reste der Gutsanlage, die kulturell genutzt werden, findet man auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die von Görtzkes waren seit Jahrhunderten in der Gegend ansässig. Im Keller des Turmes befindet sich eine Familiengruft mit dreizehn Särgen, die aber nach einem Einbruch 1982 zugemauert wurde.  An den Erbauer der Kirche erinnert eine Stiftertafel von 1710 am Treppenaufgang zur Orgelempore.

Die Dorfkirche in Schöneiche

Schöneiche kann sogar mit zwei markanten Kirchen aufwarten, neben der barocken Schlosskirche, seit Jahren entwidmet und gern für Ausstellungen, Konzerte oder Hochzeiten genutzt, gibt es die Feldsteinkirche aus dem 15. Jh., bis zum Zusammenschluss der beiden Dörfer Schöneiche und Kleinschönebeck am 1. April 1939 zum Dorf Kleinschönebeck gehörend.

Kirchen in unserer Region - Die Petruskirche in Petershagen

Petershagen gehört mit Eggersdorf, Fredersdorf und Vogelsdorf zur evangelischen Kirchengemeinde Mühlenfließ. Die Nähe zur Metropole, wie die landschaftliche Schönheit der Region, zog bereits Ende des 19. Jh. viele neue Bewohner an. So verwundert es nicht, dass sich im  Ortskern von Petershagen ein städtisch anmutender Backsteinbau auf hügligem Gelände erhebt. Bereits im Landbuch Karls IV. war 1375 eine Feldsteinkirche verzeichnet. Im Jahr 1702 errichtete man eine Fachwerkkirche – diese wies mittlerweile erhebliche bauliche Mängel auf und war für die gewachsene Gemeinde viel zu klein geworden.